Ärmere Haushalte spendabler als reiche Haushalte

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Berlin/Gotha (red/DIW, 16. November). Arme Haushalte sind laut Deutschem Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) Berlin relativ zum verfügbaren Einkommen spendabler als reiche:

Zwar spendeten die 10 % der einkommensstärksten Haushalte absolut gesehen deutlich mehr und trugen ein gutes Drittel zum Spendenaufkommen bei.

Anteilig am verfügbaren Einkommen aber gaben die einkommensschwächsten Spenderhaushalten mit knapp 2 % des verfügbaren Einkommens doppelt so viel wie die einkommensstärksten.

Insgesamt sei das Spendenvolumen in Deutschland von 9,7 Mrd. Euro im Jahr 2017 auf 10,3 Mrd. Euro im Jahr 2019 gestiegen.

In den beiden Pandemiejahren 2020 und 2021 legte das Volumen noch mal deutlich zu. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI), für die die Befragungsdaten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) für das Berichtsjahr 2019 sowie der DZI Spenden-Index für die Jahre 2020 und 2021 herangezogen wurden.

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