Prognose: In 20 Jahren 10 % weniger Gothaer

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Gotha (red, 18. April). Das Thüringer Landesamt für Statistik hat erstmals eine Prognose zur Entwicklung der Bevölkerung in den 627 Thüringer Gemeinden vorgestellt.
Demnach halten der Rückgang der Einwohnerzahlen und die weitere Alterung der Bevölkerung auch in den nächsten 20 Jahren an.

Grafik: OaF, Datenbasis TLS

Nur für 58 aller kreisangehörigen Gemeinden – das sind 9,3 Prozent – erwarte man 2040 gegenüber 2019 Bevölkerungszuwachs.
Hauptursache des Rückgangs der Einwohnerzahlen in Thüringen bleibe auch künftig das Geburtendefizit: 93 % der 627 kreisangehörigen Gemeinden werden bis 2040 mehr Sterbefälle als Geburten aufweisen.
Positiver scheint das Wanderungssaldo: Für 248 Gemeinden – also 39,6 Prozent – erwarten die Statistiker mehr Zu- als Fortzüge.

Prognosen für den Landkreis:
Im Landkreis Gotha wachsen nur zwei Gemeinden in den nächsten 20 Jahren:
Pferdingsleben um 30 Bewohner von aktuell 400 auf dann 430 Einwohner und Tüttleben um 90 Bewohner vom derzeit 80 auf dann 1.010 Einwohner.
Gotha schrumpft von jetzt 45.345 auf dann 40.990 Bewohner (- 4.360).
Waltershausens Einwohnerzahl sinkt von 12.070 auf 11.060 (- 1.010).
Die Stadt Ohrdruf wird 2040 8.720 Einwohner haben – 1.080 weniger als heute.

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