Kostenlos, kurz und knackig: Führungen auf Friedenstein

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Anschauung als Weg der Erkenntnis: Der Gothaer Tafelaltar von Heinrich Füllmaurer und die verschiedenen Werke Cranachs laden die Besucher ein, sich mit der Kunst der Reformation auseinanderzusetzen. Foto: Stiftung Schloss Friedenstein Gotha/ Lutz Ebhardt

Gotha (red/PM/mk, 13. November). Im Interview mit „Oscar am Freitag“-TV gestern hatte sie Dr. Tobias Pfeifer-Helke angekündigt – die „Kurz-und-knackig-Führungen“. Sie sind jene erlaubten entgeltlosen Bildungsangebote, die die aktuelle Corona-Verordnung Museen erlaubt (das Interview).

Pfeifer-Helke erklärte dazu: „Wir vereinen Gesundheitsschutz und Bildungsauftrag: Zwar sind aktuell die Museen im Land für das Laufpublikum geschlossen und auch Schulklassen können nicht an außerschulische Lernorte reisen. In Absprache mit dem Landratsamt Gotha freuen wir uns, als Bildungseinrichtung dennoch einen Beitrag zum öffentlichen Leben in Zeiten der Pandemie leisten zu können.“

So werden jetzt die einzigartigen Sammlungen und historischen Räume in und um Schloss Friedenstein in pointierten und anschaulichen Kurzführungen vorgestellt.

Anschauung als Weg der Erkenntnis I: Der Gothaer Tafelaltar von Heinrich Füllmaurer. Foto: Stiftung Schloss Friedenstein Gotha / Lutz Ebhardt

Dabei soll die Kunst der Reformation, des Barocks und der Aufklärung anhand originaler Meisterwerke vermittelt werden. Die „Kurz-und-knackig-Führungen“ präsentieren Highlight-Objekte wie den „Gothaer Tafelaltar“ und Gemälde Lucas Cranachs d. Ä., erlauben es, Voltaire und dem „Muskelmann“ von Jean-Antoine Houdon in die Augen zu blicken oder durch prunkvolle Herzogsappartements zu lustwandeln.

Die Teilnahme an den „Kurz-und-knackig-Führungen“ erfolgt auf Voranmeldung und ist kostenfrei.

Premiere ist am nächsten Donnerstag, dem 19. November. Danach lädt die Stiftung immer donnerstags und samstags (außer 26.12.) dazu ein.

Die Angebote:
Erfahren Sie das Wichtigste zu einem Thema in knackiger Kürze (15 min) an anschaulichen Originalwerken. In einer Diskussionsrunde (15 min) vertiefen wir das Gespräch.
(jeweils Beginn 11 Uhr, 11.45 Uhr und 13.15 Uhr)

Die Kunst der Reformation – Herzogliches Museum, Werke Cranachs. Foto: Lutz Ebhardt

Die Kunst der Reformation in 15 min (Herzogliches Museum, Treffpunkt: Seiteneingang)
Die Kunst der Aufklärung in 15 min (Herzogliches Museum, Treffpunkt: Seiteneingang)
Die Kunst des Barocks in 15 min (Schloss Friedenstein, Treffpunkt: Hauptkasse)

Voranmeldung sind möglich bis zum Vortag per Tel. 03621 8234-502, per E-Mail pleil@stiftung-friedenstein.de oder im Museumsshop von Schloss Friedenstein (Sonderöffnungszeiten: Do–Sa 10–15 Uhr)

Kunst des Barocks – Schloss Friedenstein, das Audienzgemach. Foto Marcus Glahn

Museum in Schule und Universität
(für Schulen, Universitäten, VHS etc.)
Ort: digital Gebühr: ohne

Sie wollen Ihren Online-Kurs lebendiger gestalten? Ob zum „Barocken Universum“ insgesamt, zur Museumsarbeit hinter den Kulissen (Restaurierung, Präparation, Digitalisierung etc.) oder zu sammlungsbezogenen Themen aus Kunst, Geschichte und Natur: Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, mit Mitarbeiter*innen des Museums auch digital ins Gespräch zu kommen.

Anfrage: mauny@stiftung-friedenstein.de

aktuelle Hinweise zum Besuch:
Alle Angebote sind auf 10 Personen begrenzt. In allen Museen bitten wir Sie, den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.
Bitte Markierungen beachten: Bodenmarkierungen helfen, den 1,5 Meter-Abstand zu halten.
Mund-Nasen-Schutz: Die Teilnahme an den Angeboten darf nur mit einer geeigneten Mund-Nasen-Bedeckung gewährt werden. Ausnahmen müssen glaubhaft belegt werden.

Personen mit Symptomen einer COVID-19-Erkrankung und mit Erkältungssymptomen kann der Zugang nicht gestattet werden.

So schützen wir Sie:
Bereitstellung von Desinfektionsspendern an den Ein- und Ausgängen bzw. Sanitäranlagen
Mund- und Nasenschutzmasken können an den Museumskassen erworben werden
Wegeleitung (Einbahnstraßensystem), keine Nutzung interaktiver Stationen, keine Ausgabe von Medien- und Audioguides, höher frequentierte Reinigung in den Museen und Einrichtungen, Erhebung personenbezogener Daten zur Kontaktnachverfolgung

Hinweise zur Kontakterfassung:
Seit dem 13. Juni 2020 werden Sie als Besucher*in in allen Museen gebeten, Ihre personenbezogenen Daten schriftlich in einem Formular zu hinterlegen. Ziel dieses Formulares ist, dass im Falle einer möglichen Infektion mit SARS-CoV-2 von Besucher*innen deren Kontaktpersonen festgestellt werden können. Damit können mögliche Infektionsketten nachverfolgt werden. In dem Formular werden personenbezogene Daten wie Vor- und Nachname, Telefonnummer, E-Mail- Adresse und Adresse aufgenommen.

Die in dem Formular aufgenommenen Daten werden vertraulich und ausschließlich zu infektionsschutzrechtlichen Zwecken im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie aufgenommen. Eine Weiterverarbeitung zu anderen Zwecken, insbesondere zu Werbe- und Vermarktungszwecken, erfolgt nicht. Ihre Daten werden vier Wochen gesichert aufbewahrt und nur auf Anfrage an das zuständige Gesundheitsamt weitergegeben.

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