Ab 2015 inErfurt gefördert

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Erfurt kann sich über die Erfüllung der Fördervoraussetzungen im Rahmen des neuen Modellprogramms „JUGEND STÄRKEN im Quartier“ freuen, das das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds ESF ab 2015 auflegen werden. Dies teilt die Erfurter CDU-Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann mit.
 
„JUGEND STÄRKEN im Quartier“ wird an ausgewählten Standorten in benachteiligten Stadtteilen und Regionen deutschlandweit umgesetzt. Das Modellvorhaben unterstützt Kommunen darin, passgenaue Hilfsangebote für junge Menschen am Übergang von der Schule in den Beruf zu entwickeln. Neben individuell zugeschnittenen Hilfen können auch Mikroprojekte zur Aufwertung des sozialräumlichen Umfelds von und mit Jugendlichen durchgeführt werden. Damit werden die Entwicklung der jungen Menschen und zugleich die Nachbarschaften vor Ort gestärkt.

„Jungen Menschen den Einstieg in das Berufsleben zu erleichtern, sehe ich als Daueraufgabe der Gesellschaft. Umso mehr sollte dies gelten, wenn es sich um sozial ohnehin benachteiligte Stadtteile handelt. Ich freue mich, dass die Stadt als Trägerin der öffentlichen Jugendhilfe zu denjenigen Kommunen gehört, die mit ihren vielversprechenden Konzepten die formalen und inhaltlichen Voraussetzungen für eine Förderung aus dem Sozialfonds erfüllen. Bundesweit haben das nicht alle geschafft!“ so Tillmann (Bild).

In Kürze werden alle Kommunen mit förderfähigen Vorhaben, so auch Erfurt, durch die Bundesbehörden zur Antragstellung aufgefordert. Die Programme sollen am 1. Januar 2015 starten, damit junge Menschen möglichst schnell von ihnen profitieren.