Großeinsatz der Feuerwehr: Ein Toter, fünf Schwerverletzte

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In der Nacht zum Mittwoch, den 22.05., ereignete sich kurz vor 24.00 Uhr in der Ohrdrufer Straße, auf Höhe einer sich dort befindlichen Tankstelle ein schwerer Verkehrsunfall. Ein Pkw mit sechs Insassen, welcher eigentlich nur für fünf Personen zugelassen ist, befuhr die Straße stadtauswärts.

Nach einer Linkskurve kam er von der Fahrbahn ab, prallte fahrerseitig mit voller Wucht gegen einen Baum und kam auf der Beifahrerseite liegend an der Straßenböschung zu stehen. Alle Insassen wurden dadurch im Fahrzeug eingeklemmt.

Die zuerst eintreffenden Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei forderten wegen dieser Lage unverzüglich weitere Kräfte und Mittel nach. Zum Einsatz kamen neben der Berufsfeuerwehr und dem Regelrettungsdienst der diensthabende Löschzug der Freiwilligen Feuerwehren, die FF Gotha-Stadtmitte und die Sondereinsatzgruppe (SEG) des Rettungsdienstes.

Durch die hohe Personenanzahl und die Lage des Pkw gestaltete sich die Rettung mittels hydraulischen und mechanischen Rettungsgerät kompliziert. Trotz dieser Umstände konnten die Person aber in durchschnittlich je sechs Minuten aus dem Fahrzeug zügig befreit werden.

Fünf Insassen des Pkw wurden mit schwersten Verletzungen mittels Rettungswagen und Rettungshubschraubern in verschiedene Krankenhäuser gebracht, bzw. in Spezialkrankenhäuser weiterverlegt.

Für die sechste Person kam jedoch jede Hilfe zu spät, sie verstarb noch an der Unfallstelle. Die Feuerwehr unterstützte im Weiteren die Ursachenermittlung der Polizei, sowie die weiteren Bergungsarbeiten. Gegen 04.00 Uhr waren alle Einsatzkräfte der Feuerwehr wieder am eigenen Standort.

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