Verbesserte Bedingungen für Wartungsarbeiten

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Im Feuerwehrtechnischen Zentrum des Landkreises Gotha ist jetzt ein neuer Atemschutzgeräte-Prüfstand in Betrieb genommen worden. Die Anlage vom Typ Profi-Check hat alle Testläufe erfolgreich bestanden und ist nun fertig konfiguriert.

Damit können hier Pressluftatmer, Atemschutzmasken und Chemie-Schutzanzüge auf ihre Funktion und Dichtigkeit überprüft werden – und das sogar automatisiert. Sämtliche Gerätefehler werden eindeutig identifiziert, auf dem Bildschirm angezeigt und in einem ausführlichen Bericht dokumentiert. Die Prüfergebnisse speichert der zugehörige Rechner fälschungssicher ab, so dass sie nach Bedarf aufgerufen und ausgedruckt werden können.

Ergänzend dazu hat die Kreisverwaltung noch im vergangenen Jahr einen neuen Kompressor angeschafft, der bis zu 300 bar Druck aufbauen kann und ein fast zwei Jahrzehnte altes Vorläufermodell ersetzt. „Summa summarum hat der Landkreis hier 53.000 Euro investiert, um die Prüftechnik auf den Stand der Zeit zu bringen“, resümiert der Zweite Beigeordnete Thomas Fröhlich. Und das aus gutem Grund: Zuverlässiges Material stellt das Rückgrat der Feuerwehren dar. Kreisweit sind von den rund 2.000 aktiven Feuerwehrfrauen und -männern 935 als Atemschutzgeräteträger ausgebildet.

Damit können die Kameraden bspw. den Löschangriff in verrauchten Gebäuden durchführen und so Leben retten. 938 Schutzmasken und 538 Pressluftatmer stehen in den Gerätehäusern und auf den Einsatzfahrzeugen der Region zur Verfügung; ferner liegen 45 Chemikalienschutzanzüge griffbereit. Das Material in Sachen Atemschutz und Chemikalienschutz auch in diesem Jahr auf aktuellem Stand zu halten, stehen im Vermögenshaushalt des Landkreises 20.000 Euro bereit.

Die im Waltershäuser Feuerwehrtechnischen Zentrum vorgehaltenen Anlagen nutzen nicht allein die Freiwilligen Wehren und die Berufsfeuerwehr Gotha gern: Da neben der Prüftechnik auch eine komplette Atemschutz-Teststrecke zur Verfügung steht, auf der man unter realistischen Bedingungen trainieren kann, gehören auch die Werksfeuerwehren von Continental Waltershausen, Bosch Solar, des Flughafens Erfurt oder der Feuerwehren des nördlichen Wartburgkreises zu den regelmäßigen Besuchern. „Das Feuerwehrtechnische Zentrum in seiner Ausstattung ist tatsächlich ein großer Standortvorteil, das in Sachen Brandschutz über die Kreisgrenzen hinaus ausstrahlt“, so Thomas Fröhlich.



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