Fairer Einkaufsführer „Fair Kaufen in Gotha“ erscheint in 2. Auflage

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Händler und Mitwirkende von der Initiative „Fairtrade-Stadt Gotha“. Foto: Lutz Ebhardt

Der im Zusammenhang mit der Kampagne „Fairtrade-Stadt Gotha“ durch die Stadt herausgegeben faire Einkaufsführer erfreut sich einer großen Beliebtheit. Bereits bald nach seinem ersten Erscheinen im September 2017, anlässlich der Verleihung des Titels Fairtrade-Stadt durch den Verein Transfair e.V., war er fast vergriffen. Aktualisiert und graphisch in einem neuen Gewand haben die an der Kampagne teilnehmenden Gothaer Einzelhändler, Gastronomen und Unterstützer die zweite Auflage der Öffentlichkeit übergeben.

Der Einkaufsführer im Taschen-Format zeigt alle Verkaufsstellen von zertifiziert fair gehandelten Produkten im Stadtgebiet Gotha und die jeweiligen Produktgruppen auf. In den teilnehmenden Gastronomen und Einzelhändlern finden Kunden kompetente Ansprechpartner zum fairen Handel. Der Einkaufsführer liegt zum Beispiel im BürgerBüro der Stadtverwaltung und der Tourist-Information aus. Realisiert werden konnte die 2. Auflage mit Mitteln der Engagement Global gGmbH mit ihrer Servicestelle „Kommunen in der Einen Welt“ mit finanzieller Unterstützung durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Bereits zur Verleihung des Titels „Fairtrade-Stadt Gotha“ betonte Oberbürgermeister Knut Kreuch, dass man sich in Gotha mit der Kampagne am Beginn einer Entwicklung, hin zu einer Selbstverständlichkeit im fairen Umgang miteinander und auch mit Menschen in Entwicklungsländern befinde. So hat die Stadt Gotha, ebenfalls mit Mitteln der Engagement Global gGmbH mit ihrer Servicestelle „Kommunen in der Einen Welt“, die Stadtbibliothek „Heinrich Heine“ mit Buchtiteln zum Thema fairer Handel ausgestattet. Fairer Handel bietet jedem die Möglichkeit, auch fair miteinander umzugehen. Konsumenten können mit dem Kauf fair gehandelter Produkte sicherstellen, dass Bauern und Arbeiter in Kooperativen, die Produkte wie Kaffee, Blumen, Baumwolle und viele andere Produkte herstellen, einen fairen Preis für ihre Arbeit erhalten. So werden Lebensperspektiven in Entwicklungsländern geschaffen.

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