Gothaer Bus-Streit: Firma Steinbrück will gerichtlich gegen RVG-Insolvenzverwalter vorgehen

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Die Firma Steinbrück wird im Gothaer Bus-Streit gerichtlich gegen den RVG-Insolvenzverwalter Rolf Rombach vorgehen. Das bestätigte ein Sprecher des Unternehmens gestern Abend auf Anfrage unserer Redaktion.

Nach Ansicht der Firma Steinbrück greife die Vertragskündigung von Rolf Rombach nach § 103 der Insolvenzordnung nicht (Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag HIER). Die RVG befinde sich in einem Dauerschuldverhältnis auf Grund eines bestehenden Leistungsvertrages – und werde dies auch vor Gericht durchsetzen.

Zugleich kündigte der Sprecher an, dass die Firma Steinbrück darauf dränge, dass die wirtschaftliche Beziehung zwischen dem FC Rot-Weiß Erfurt und einem der Gesellschafter-Unternehmen, die die Steinbrück-Fahrten jetzt übernehmen, geprüft werde. Nach ihren Informationen gehöre das Unternehmen zu den Sponsoren des FC Rot-Weiß Erfurt, deren Präsident Rolf Rombach sei. Das sei eine Interessenverquickung – und dürfe nicht zugelassen werden.

Mit den Vorwürfen konfrontiert, ließ Rolf Rombach der Oscar-Redaktion nur ausrichten: „Dazu gebe ich keinen Kommentar!“

Steinbrück hatte gestern auch angekündigt, unabhängig von der Entscheidung Rombachs die Linien weiter zu betreiben – der Doppelverkehr ist also nach wie vor nicht beendet.

Gestern fand auch eine Kreistagssitzung über das Thema statt – zum Bericht darüber kommen Sie HIER.

 

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1 KOMMENTAR

  1. Keine Ahnung, was Steinbrück für Informanten hat – er (bzw. sein Sprecher) sollte jedoch wissen, was er öffentlich ohne Belege erzählt. Beim FC Rot-Weiß Erfurt gibt es KEIN Busunternehmen aus dem Landkreis Gotha, das beim Fußballclub Sponsor ist. Ein Blick auf die Homepage des FC RWE und seine Sponsorenliste erspart unzuverlässige Informanten und Gerede, welches teuer werden kann.

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