Gothas OB fragt: „Corona vorbei – wo sind Thüringens Konzepte für den Heimat-Urlaub?“

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Gotha, 25. Mai

Gotha OB Knut Kreuch wendet sich an die Öffentlichkeit. In einer Pressemitteilung schreibt er:

„Gotha, eine der Tourismusmetropolen in Thüringen, vermisst seine Gäste, die sonst in Strömen durch die Altstadt ziehen, die Schloss Friedenstein bestaunen, beim Ekhof-Theater aufatmen und sich begeistert die Sammlungen im Herzoglichen Museum ansehen. Auch die Historische Innenstadt sowie die einmalige Parklandschaft faszinieren, doch außer Einheimischen sind derzeit wenige Menschen zu sehen.

Ich bin erschrocken, wie Bayern und Mecklenburg-Vorpommern bereits erfolgreich um Touristen buhlen, die Hotels und Ferienwohnungen sind gut gefüllt, die Preise steigen sagenhaft. Ich vermisse diese Konzepte der Thüringer Tourismus GmbH! Was ist in den letzten Wochen dort getan worden, um uns nach der Pandemie neue Touristenströme zufließen zu lassen.

‘Heimat-Urlaub-Entspannt‘ – Mit diesem Slogan hätten wir doch schon längst die Marketingkanäle besetzen müssen. Wer will schon jetzt an die überfüllten Ost- und Nordseestrände, wer will sich durch Neuschwanstein schieben lassen? Keiner! Wer Kultur und Natur entspannt erleben will, der muss nach Thüringen kommen, denn nirgendwo ist Kultur verschiedenster Epochen so dicht fußläufig zu erleben.“

Er verweist in diesem Zusammenhang auch auf die Worte des ARD-Intendanten Tom Buhrow, die in einem Artikel zur Ansiedelung eines Kanals der ARD im MDR-Sendegebiet am Samstag in der „Thüringer Allgemeinen“ zu lesen waren: „Es gibt eine große international anerkannte Kreativ-Szene, erstklassige Museen und Ausstellungen mit Weltruhm, Orchester und Opernhäuser mit jahrhundertelanger Tradition, außergewöhnliche Chöre, eine breite Literaturlandschaft, und und und…“. Als einen Teil des angesprochenen breitgefächerten Angebotes betrachte Kreuch auch die Stadt Gotha mit ihren Einrichtungen.

Er wisse, dass seine Stadt für Touristen genug spannende Attraktionen und Ausflugsziele bereit halte, um einen abwechslungsreichen Urlaub zu füllen. „Eine Woche Gotha, das haben wir im Angebot: Am ersten Tag eine Wanderung in den Tierpark, einen Tag ins Barocke Universum, am nächsten Tag mit der Waldbahn in den Thüringer Wald, einen Tag mit dem Rad rund um Gotha zu den Drei Gleichen, auch geht’s bei uns mit dem Zug sehr schnell nach Erfurt oder Eisenach. Und auch wenn es der Einheimische nicht glauben will, Gotha bietet deutsche, griechische, italienische, asiatische und türkische Küche. Wer den Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen helfen will, der lädt jetzt Freunde und Verwandte zum ‚Heimat-Urlaub-Entspannt‘ in Gotha ein, denn wenn wir auf die Konzepte aus Thüringen warten, dann warten wir wahrscheinlich noch lange, ohne Erfolge zu haben“, ist sich Kreuch sicher.

 

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