MDR-„Extra“ zum nationalen Gedenktag an Corona-Opfer

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"MDR Extra" zum Gedenktag an Opfer der Corona-Pandemie: "Eine Region kämpft gegen Corona", am Montag (29. März) um 23:35 Uhr im ERSTEN: Chefarzt Dr. Jens Kraßler bei der Behandlung eines an Corona erkrankten Patienten. Foto: MDR

Leipzig/Gotha (red/MDR, 15. April). Mehr als 70.000 Menschen sind in Deutschland seit Beginn der Corona-Pandemie an den Folgen oder mit der Erkrankung gestorben – allein 13.500 davon in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen; oft allein, ohne ihre Angehörigen.

Zum nationalen Gedenktag an die Opfer der Pandemie berichtet der MDR vom zentralen Gedenken in Berlin und besucht Menschen in Mitteldeutschland – Familien, die Verlust und Trauer in Zeiten der Pandemie erlebt haben. Zu Wort kommen Hinterbliebene und Begleiter der Verstorbenen: Wie gehen sie mit dem Verlust und ihrer Trauer um? Was gibt ihnen Kraft?

Zudem haben für das 40-minütige „MDR Extra: Trauer in der Pandemie – Mitteldeutschland nimmt Abschied“ (am 18. April ab 16.50 Uhr im MDR-Fernsehen) der MDR-Chor- und MDR-Orchestermitglieder auf der Wartburg in Eisenach, auf den Elbwiesen bei Wittenberg sowie auf dem Dresdner Neumarkt Musikstücke eingespielt, um dem Gedenken einen würdevollen Rahmen zu geben.

„Entscheidungen am Limit – Eine Region kämpft gegen Corona“
Schon jetzt heißt es in der ARD-Mediathek und am Donnerstag, 15. April, ab 22.40 Uhr im MDR-Fernsehen: „Entscheidungen am Limit – Eine Region kämpft gegen Corona“: Anfang Januar meldete das Robert-Koch-Institut im Landkreis Meißen die bundesweit höchste Sieben-Tages-Inzidenz. Nirgendwo wütet die Pandemie zum Jahreswechsel so wie hier. Im örtlichen Fachkrankenhaus, dem Lungenzentrum Coswig, arbeiten Ärzte und Pflegepersonal in Vollschutzmonturen. Neue Hoffnung wecken die Impfungen…

Rentner Ingo Thöring (76) hilft im Krematorium Meißen aus. Foto: MDR

Der Film von Tom Fugmann aus der Reihe „Nah dran“ erzählt vom Kampf gegen das Corona-Virus und begleitet Ärztinnen und Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger am Fachkrankenhaus in Coswig über mehrere Wochen. Er beobachtet, wie sich die Menschen in einer ganzen Region mit der Ausnahmesituation auseinandersetzen: die, die in der Klinik oder im Krisenstab versuchen, die Situation im Griff zu behalten und möglichst viele Leben zu retten, und die, die mit ihren Ängsten, ihrer Ohnmacht und Überforderung zurechtkommen müssen. Was bleibt von den Erfahrungen, was lässt sich für unser Gesundheitssystem, aber auch für das gesellschaftliche Miteinander lernen? Müssen Pflegerinnen und Pfleger ständige Überforderung akzeptieren? Gibt es eine Pflicht sich impfen zu lassen? Und wo bleibt die Solidarität in der Krise?

Zu sehen ist das 40-minütige „MDR Extra: Trauer in der Pandemie – Mitteldeutschland nimmt Abschied“ am 18. April, ab 16.50 Uhr im MDR-Fernsehen.

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