Ein ganz besonderer Mai für die Lichtstadt

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Die 3. Bürgerversammlung zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept Jena 2030+ im Volksbad am 6. Mai 2017 Foto: Stadt Jena, Bettina Kynast

Langjährige Bemühungen münden in dieser ersten Maihälfte des Jahres 2017:

  • Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 3. Mai für wichtige Projekte im Jenaer Norden die Signale gesetzt. Die Planungen der Wohngebiete »Zwätzen-Nord« und »Am Oelste« gehen vom Messtisch in die öffentliche Diskussion.
  • In der gleich Sitzung gingen die Meinungen über den weiteren Umgang mit den Eichplatzareal (Verkauf oder Verpachtung) zwar noch auseinander. Der Wille zur Umsetzung des von den Bürgerinnen und Bürgern erarbeiteten Rahmenplanes Eichplatz einigte aber das Jenaer Parlament.
  • Am 4. Mai wurde durch die Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft, Birgit Keller und dem Oberbürgermeister, Dr. Albrecht Schröter eine Absichtserklärung (Letter of Intent) unterzeichnet. Diese beinhaltet die Zusage zur Unterstützung von sechs wichtigen Bauvorhaben in den kommenden Jahren: der Bibliotheksneubau, die Umgestaltung des Volkshauses in ein Kongresszentrum, die Errichtung des Deutschen Optischen Museums, die Umnutzung der Klinikumsgebäude auf dem Bachstraßenareal, die Neuerrichtung eines Universitätscampus auf dem Inselplatz und den Bau der Fussballarena.
  • Gleich im Anschluss konnten im Rathaus die Sieger des Wettbewerbes Unicampus ihre Urkunden entgegen nehmen. Die Zeit der Kräne am Inselplatz rückt in greifbare Nähe.
  • Weiter ging es dann am Abend: Die 3. Bürgerversammlung zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept Jena 2030+. Zukunftsthemen der Lichtstadt wurden von Personen des öffentlichen Lebens vorgestellt: 1. Außenwirkung der Stadt (Licht.Stadt.Jena),  2. regionale Zusammenarbeit (Stadt.Region.Jena), 3. Handlungsfähigkeit der Akteure (Stark.Handeln.Jena), 4. Chancen der Digitalisierung (Digital.Stadt.Jena), 5. Möglichkeiten im Mobilitätssektor (Mobil.Stadt.Jena), 6. nachhaltige Flächenentwicklung (Effizienz.Flächen.Jena) und 7. die Lebensqualität und das soziale Miteinander (Mein.Unser.Jena). In drei Gesprächskreisen konnten diese Themen diskutiert werden. Es folgt nun die Fertigstellung dieses Konzeptes im Sommer 2017 und die Vorbereitung eines Stadtratsbeschlusses im Herbst 2017. Weitere inhaltliche Informationen sind im Blog zum Konzept zu finden: blog.jena.de/jena2030 .
  • Der 6. Mai stand im Zeichen des Umzugs: Weitere Kliniken haben ihr Domizil in Neu-Lobeda bezogen. Die Kliniken für Urologie, für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde, die Frauen- und die Augenklinik haben nun im modernsten Klinikumsbau Deutschlands ihre Heimstatt.
  • Fast wie eine Krönung dieser ersten Maihälfte sind die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehens von Neu-Lobeda. Der Am 13. Mai statt findende Tag der Städtebauförderung zeigt die phänomenale Entwicklung dieses größten Stadtteils von Jena. Ein wahrer Grund zum Feiern.

Was für ein Mai – was für eine Stadt!

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