Was am Samstag von der Polizei gemeldet wurde

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Die Landespolizeiinspektion Gotha. Foto: Rainer Aschenbrenner

Landkreis (red/ots, 15. April, Stand 16 Uhr)

Augenscheinlich psychisch kranker Südhesse beschäftigte Polizei
Gotha. In der Nacht zu heute beschäftigte ein 38-jähriger Heppenheimer die Polizeibeamten des Inspektionsdienstes in Gotha.
Gegen 2.25 Uhr meldete ein Zeuge, dass sich eine männliche Person kniend auf der Fahrbahn der B 247 auf Höhe der Spielpyramide über einem Schäferhund befinden und diesen würgen solle.
Der 18-jährige Zeuge sprach dann den Mann noch vor Eintreffen der Polizeibeamten auf sein Handeln an, weshalb der ihn angriff und sogar versuchte, dessen Pkw zu stehlen.
Die Beamten konnten aber noch des Mannes habhaft werden, seine Identität klären und ihn mit auf die Dienststelle nehmen.
Der Zeuge musste aufgrund seiner Verletzungen medizinisch behandelt werden.
Während der Anzeigenaufnahme stellte sich heraus, dass der Delinquent bereits einige Stunden zuvor mit der Autobahnpolizei zu tun gehabt hatte, weil er einen Verkehrsunfall verursacht und auch hier versucht hatte, dem Unfallgegner das Fahrzeug zu klauen.
Zudem versuchte der Südhesse während der Anzeigenaufnahme beim Inspektionsdienst  zu guter Letzt einen Polizeibeamten mit der Faust ins Gesicht zu schlagen und äußerte immer wieder, dass er wohl umgebracht werden solle.
Der 38-Jährige wurde deshalb einem Arzt vorgestellt, der mit Unterstützung des sozialpsychiatrischen Dienstes die Einweisung des 38-Jährigen in ein Fachklinikum veranlasste.
Den Mann erwarten nun mehrere Strafanzeigen, u. a. wegen Körperverletzung und tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte.

…kein schönes Ende eines Osterurlaubs
Seebergen. Gestern gegen 18 Uhr kehrte eine 59-Jährige Eigentümerin eines Einfamilienhauses in der Straße am Seeberg nach ihrem Osterurlaub nach Hause zurück.
Sie stellte fest, dass während ihrer Abwesenheit eingebrochen worden war.
Hierbei musste die Eigenheimbesitzerin den Einbruch in ihre Räumlichkeiten feststellen. Nach ersten Erkenntnissen geht die Kriminalpolizei in Gotha davon aus, dass sich die Tat in der Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag ereignet haben muss.
Es wurde Bargeld in Höhe eines mittleren vierstelligen Betrages erbeutet.
Zeugen, die Hinweise auf diese Tat haben, werden gebeten, sich unter 03621 781124 sowie unter Angabe der Bezugsnummer 0096056/2023 zu melden.

Brandanschlag in Gotha scheiterte glücklicherweise
Gotha. Gestern gegen 18:45 Uhr teilte eine 52-jährige Zeitungsausträgerin aus der Friedrich-Jacobs-Straße 5 der Polizei mit, dass versucht worden war, die im Hausflur des Mehrfamilienhauses gelagerten Zeitungsstapel anzubrennen.
Die Besatzung eines Funkstreifenwagens bestätigte die Aussagen der Frau.
Glücklicherweise war das Vorhaben misslungen.
Aufgrund der vorliegenden Umstände hat die Polizei aber Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung aufgenommen.
Man bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 03621 781124 und unter Angabe der Bezugsnummer 0096105/2023.

Fahrerlaubnisfälscher aufgeflogen
Waltershausen. Am Freitag gegen 21.20 Uhr kontrollierten Beamte der LPI Gotha einen 23-Jährigen aus Waltershausen. Der legte frech einen selbst gefälschten Führerschein vor; deshalb, weil er keine gültigen Fahrerlaubnis besitzt.
Das Falsifikat wurde beschlagnahmt und die Weiterfahrt mit seinem Pkw Honda unterbunden.
Dem 23-Jährigen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Urkundenfälschung.

Mysteriöser Unfall, bei dem unklar ist, wer am Steuer saß
Gotha. Gestern ereignete sich gegen 18.25 Uhr ein Verkehrsunfall in der August-Creutzburg-Straße auf Höhe der dortigen Pizzeria.
Der oder die Fahrzeugführer(in) eines blauen Pkw Suzuki, Typ Wagon R, soll zuvor in Richtung Eschleber Straße mehrfach auf die Gegenfahrbahn geraten sein und kollidierte letztendlich mit einem am Straßenrand befindlichen Baum.
Aufgrund unterschiedlicher Aussagen vor Ort wird aktuell noch nach dem oder der Person  gesucht, die das Unfallfahrzeug fuhr.
Der Pkw war weder zugelassen noch versichert.
Bei zwei Personen, die als Fahrzeugführer in Betracht kamen, wurde Trunkenheit festgestellt und zudem. dass sie keinen gültigen Fahrerlaubnis hatten.
Zeugen des Unfalls wie Ersthelfer an der Unfallstelle sowie Fahrzeugführer, die möglicherweise durch den Pkw Suzuki gefährdet wurden, werden gebeten, sich bei der Polizei in Gotha unter der Telefonnummer 03621 781124 und unter Angabe der Bezugsnummer 0096053/2023 zu melden.

Fatale Kettenreaktion wegen Vorfahrtfehler
Gotha. Gestern gegen 16.30 Uhr ereignete sich in der Uelleber Straße/Ecke Südstraße ein Verkehrsunfall, bei dem drei Fahrzeuge beschädigt und zwei Personen leicht verletzt wurden.
Der 39-jährige Unfallverursacher war mit seinem Audi auf der Uelleber Straße in Richtung Innenstadt unterwegs und übersah die geänderte Verkehrsführung der Südstraße.
In der Kreuzung kollidierte er mit einem VW T-Roc, der aus der Südstraße kam und dessen Fahrer Vorfahrt hatte.
In Folge der Kollision stieß das Fahrzeug des 39-Jährigen mit einem entgegenkommenden Pkw Skoda zusammen. Der 60-jährige Fahrer des VW sowie die 32-jährige Beifahrerin des Unfallverursacher wurden bei dem Unfall leicht verletzt.
Die Sachschadenshöhe an allen Fahrzeugen wird seitens der Polizei mit ca. 25.000 Euro beziffert.

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