ALBA Berlin gewinnt in der Messe Erfurt

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Die Raketen mussten sich beim Nachholspiel des 18. Spieltages mit 68:98 (44:54) gegen ALBA Berlin geschlagen geben. Trikotsponsor des Spieltages war VIMODROM.

Nach wenigen Minuten rieben sich einige Zuschauer verwundert die Augen, denn die Raketen begannen stark und erspielten sich schnell eine 11:3-Führung (3.). Niklas Wimberg und Andreas Obst waren, unter den Augen von Bundestrainer Henrik Rödl, von der Dreierlinie erfolgreich und brachten ihr Team weiter in Front.

Im Inside-Game ging bei den Gästen aus der Hauptstadt zu Beginn recht wenig, fast alle Punkte wurden von außerhalb des Perimeters erzielt. Wie immer waren vor allem Spencer Butterfield und Marius Grigonis besonders erfolgreich. Die Albatrosse machten sich gegen Ende des ersten Spielabschnittes daran, den Vorsprung Schritt für Schritt zu verkleinern.
Nach 12 Minuten war es dann so weit, die Berliner gingen das erste Mal in Führung. Es war wie so oft ein Dreipunktewurf der Albatrosse, der die Wende einleitete. Die Raketen fanden in der Defensive kein Mittel gegen die Würfe von außen und mussten immer wieder zusehen, wie die exzellent herausgespielten Spielzüge der Hauptstädter im Korb landeten.
Während sich die Mannschaften in die Kabinen zurückzogen, wurde es in der Halle musikalisch. Im Rahmen des Kooperationsprojekts „Music in Motion“ arbeiten die Rockets mit der Thüringer Philharmonie, sowie dem Musikwerk Erfurt zusammen. Aus diesem Anlass gestaltete Musik-Pädagoge Stefan Räsch gemeinsam mit Musikern der Philharmonie die Halbzeitpause und banden dabei die über 2.700 Zuschauer interaktiv mit ein.
Zu Beginn des dritten Viertels waren Punkte auf beiden Seiten für eine Weile Mangelware (48:62).

Bei den Rockets war es immer wieder Jerome Randle, der voranging, sich ein Herz nahm und abzog. Seine Mannschaftskollegen agierten in der Offensive zu zaghaft, sodass die Albatrosse weiter davonziehen konnten. Auf Seiten von ALBA war es nun auch verstärkt Youngster Tim Schneider, der sich positiv hervortat. Im letzten Viertel hatten die Raketen der Offensive der Gäste nur noch wenig entgegenzusetzen. Der eigene Korb schien hingegen wie bereits im letzten Spiel vernagelt, viele sicher geglaubte Würfe fielen wieder hinaus. Die Albatrosse lagen nun sicher in Führung und verwalteten das Ergebnis.
Head Coach Ivan Pavic bilanzierte: „Glückwunsch an Coach Aito und an ALBA zum verdienten Sieg heute. Der Genickbruch für uns war die Trefferquote der Albatrosse ab dem Ende des ersten Viertels und das komplette zweite Viertel hindurch. Das hat uns sehr wehgetan. Anfang der zweiten Halbzeit haben wir es nicht geschafft, ein, zwei einfache Körbe zu machen. Dann erzielt ALBA zwei weitere Dreier und dann wird es natürlich sehr schwer für uns. Das Selbstvertrauen, mit dem ALBA in den letzten Wochen auftritt, ist hart erarbeitet und aller Ehren wert. Das kann man nur beglückwünschen.“

Bereits am Ostersonntag, nur drei Tage nach dem Heimspiel gegen ALBA Berlin empfangen die Raketen um 15:00 Uhr die Eisbären Bremerhaven. Telekom Sport überträgt die Partie live.

Im Hinspiel mussten sich die Rockets im Norden über eine vermeidbare Niederlage ärgern, erst im letzten Viertel bot man den nötigen Kampf und unterlag knapp mit 74:80.
Seitdem Geschäftsführer Arne Woltmann das Team im Dezember auch als Head Coach übernahm, ist eine deutliche Steigerung bei den Eisbären zu erkennen. Fünf Spiele gewann das Team seitdem.

Am vergangenen Wochenende setzte man sich gegen den Tabellenzwölften aus Braunschweig durch, damit haben die Nordlichter sieben Siege auf der Haben-Seite.
Angetrieben wird das Team von Point Guard und Korbgarant Jordan Hulls, er ist der Topscorer der Bremerhavener. Mit viel Übersicht (4,3 Assists) und Zug zum Korb (14,7 Punkte) geht er voran. Die zweite treibende Offensivkraft ist Johnny Berhanemeskel: Der kanadische Shooting Guard ist neben Hulls der beste Dreierschütze im Team (40,4%) und steuert 13,9 Punkten bei.

Rakete Retin Obasohan trifft auf seinen langjährigen Freund Michael Kessens, mit dem er gemeinsam die University of Alabama besuchte.
Niklas Wimberg: „Bremerhaven erlebt seit Januar einen enormen Aufwärtstrend, der ihnen mehrere Siege beschert hat. Es wird ein sehr physisches Spiel auf uns zukommen, in dem Nuancen entscheiden werden.“

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