Meldungen von Basketball in Gotha

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Ende gut, alles gut: Herren drei auf Rang zwei

Guter Abschluss einer Saison mit Höhen und Tiefen: Die dritte Herren-Mannschaft von Basketball in Gotha hat sich am vergangenen Samstag beim Final Four der Oberliga in Erfurt wacker geschlagen und die Spielzeit als Vize-Landesmeister beendet.

Das Team von Trainer Stefan Mähne erreichte mit einem deutlichen Sieg gegen den HSV-KSSV Weimar (103:44 / 37:22) das Endspiel. Zwar konnten die Gothaer dem Finalgegner Science City Jena IV, der im gesamten Saisonverlauf kein Spiel verloren hatte, gut Paroli bieten. Aber am Ende mussten sie sich dem haushohen Favoriten mit 66:86 (33:45) klar geschlagen geben. Letztlich überwog jedoch die Freude über den zweiten Platz.

„Wir haben beim Final Four bewiesen, dass wir mit voller Besetzung und Konzentration zu den besten Mannschaften der Oberliga gehören – darauf können wir stolz sein“, sagte Trainer Stefan Mähne. „Ein besonderer Dank gebührt den älteren Spielern wie Max Jäschke, Simon Keßler, Max Schneider und Ulrich Schmidt. Sie waren sozusagen die Konstanten einer Mannschaft, die den Spagat meistern musste, einerseits junge Talente an den Herren-Bereich heranzuführen und gleichzeitig Spiele zu gewinnen. Hinzukamen Verletzungsprobleme und die Schwierigkeit, dass viele der jüngeren Spieler parallel auch in Nachwuchs-Mannschaften am Ball waren, also nur selten der komplette Kader zur Verfügung stand. Wenn man das alles berücksichtigt, war es am Ende eine gute Saison!“

Möglicherweise könnte die Krönung noch folgen: Da offen ist, ob Science City Jena das Aufstiegsrecht wahrnimmt, könnte für sich die Gothaer sogar noch die Möglichkeit ergeben, in der nächsten Saison in der 2. Regionalliga an den Start zu gehen.

Basketball in Gotha III: Max Jäschke, Simon Keßler, Max Schneider, Ulrich Schmidt, Max Reinhardt, Jonas Müller, Jonas Enders, Till Schreyer, Niklas Mesch, Nils Wolter, Jakob Ehrlich, Simon Wettstein, Vincent Köhler, Kevin Kollmar, Paul Schierhorn, Moritz Hausotte, Magnus Hüller.

 

Hot Wheels machen den Durchmarsch perfekt

Das macht den BiG Hot Wheels so schnell keiner nach: Der Aufsteiger hat die Saison in der Oberliga Ost auf Platz eins beendet und somit den Durchmarsch in die Regionalliga Ost perfekt gemacht. Am letzten Doppel-Spieltag der Serie setzte sich das BiG-Team am vergangenen Samstag sowohl gegen den gastgebenden RBC 96 Halle (53:39 / 25:22) als auch gegen den RSC Berlin I (58:39 / 29:18) in souveräner Manier durch.

Somit beenden die Gothaer die Serie ohne Niederlage – genauer gesagt mussten sie sich auf dem Spielfeld kein einziges Mal geschlagen geben. Die beiden einzigen verlorenen Spiele resultieren aus Wertungen (jeweils 0:20), weil die Mannschaft aufgrund gesundheitlicher Probleme den Doppel-Spieltag in Berlin absagen musste. In dieser Absage spiegelte sich auch das größte Problem der Hot Wheels in der abgelaufenen Saison wider: Der Kader ist noch zu klein – wenn einmal mehrere Spieler ausfallen, lässt sich das nicht kompensieren.

„Dennoch können wir mit dem sportlichen Abschneiden natürlich sehr zufrieden sein – Glückwunsch an die gesamte Mannschaft“, sagte Spielertrainer Marco Pompe nach dem gelungenen Meisterstück und richtete den Blick ehrgeizig in die Zukunft: „Wir müssen uns unbedingt breiter aufstellen, noch mehr Menschen für unsere Sportart begeistern. Wenn uns das gelingt, können wir auch in der Regionalliga bestehen!“

BiG Hot Wheels: Steffen Kreyer, Marco Pompe, Marco Otte, Pascal Grein, Porzelle, Jochen Marschall, Christoph Dickow

Wer sich für Rollstuhl-Basketball interessiert und vielleicht ein Schnupper-Training absolvieren möchte, kann sich jederzeit an Marco Pompe (Mobil: 0173-7216866) wenden.

The Londoner - Gotha

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