Samstag gibt es das letzte Heimspiel dieser Saison

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Der Meister gab sich bei den Blue Volleys keine Blöße. Foto: JeppeSmedNielsen/Pixabay

Gotha (red, 7. April). Im letzten Saisonheimspiel in der 2. Volleyball-Bundesliga empfangen die Blue Volleys Gotha am Sonnabend die TGM Mainz-Gonsenheim. Das letzte Heimspiel der Gothaer ist gleichzeitig das erste, das ohne einschränkende Coronaschutz-Bestimmungen stattfindet. Spielbeginn ist um 19 Uhr.

„Wir wollen das letzte Heimspiel vor hoffentlich vielen Zuschauern nochmal genießen und unseren Anhängern guten Sport bieten. Wir streben selbstverständlich gegen die Mainzer einen Sieg an“, so Trainer Jonas Kronseder im Vorgespräch.

Der Gegner, die Turngemeinde von 1861 aus Mainz-Gonsenheim, steht bereits als einer der drei laut Reglement in dieser Saison vorgesehenen Absteiger fest. Dennoch wird der Tabellenvorletzte sicherlich alles versuchen, die 2. Bundesliga Süd erhobenen Hauptes zu verlassen. Am vergangenen Sonntag musste schon der favorisierte TSV Mimmenhausen in Mainz über die volle Distanz gehen, um aus einem 0:2-Satzrückstand noch einen 3:2-Sieg zu machen. Unterschätzen sollten die Blue Volleys die Gäste also keinesfalls.

Die Mainzer sind seit der Saison 2015/16 in der 2. Bundesliga dabei und zählten über Jahre zu den besseren Teams der Liga.

Mit dem vor dieser Spielzeit aus Bliesen gekommenen Außen/Annahmespieler Aaron Neumann, Diagonalangreifer Peter Kloft oder dem erfahrenen Mittelblocker Manuel Lohmann verfügen die Rheinland-Pfälzer über gute Spieler, die einem Gegner das Leben durchaus schwer machen können. Allerdings konnten die Mainzer in dieser Saison den Weggang von Zuspieler Sebastian Dinges nach Freiburg nie richtig kompensieren. Vielleicht auch deshalb gelangen der TGM nur Siege gegen die ebenfalls als Absteiger feststehenden oder gefährdeten Grafinger und Leipziger Teams.

Die Blue Volleys konnten das Hinspiel mit 3:0 gewinnen und könnten, falls ihnen auch diesmal ein 3-Punkte-Sieg gelänge, ihren 6. Tabellenplatz endgültig gegen die Verfolger absichern.

Für dieses Ziel steht Kronseder außer dem erkrankten Ben Bierwisch der komplette Kader zur Verfügung. Nach zuletzt drei Siegen in Folge gehen Trainer und Team optimistisch an die Aufgabe. Trainer Kronseder will zudem, wie schon in den vergangenen Spielen, in der Aufstellung rotieren und dabei auch das Ein oder Andere probieren.

Der Besuch in der Ernestiner-Sporthalle ist diesmal ohne Einschränkungen möglich. Das Tragen einer Maske in der Halle ist keine Pflicht, aber durchaus zu empfehlen.

Wie gewohnt kann die Begegnung sowohl live oder auch später in der Mediathek auf www.sportdeutschland.tv verfolgt werden.

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