Telekom baut Netz im Landkreis aus

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Landkreis (red, 22. März). Die Telekom informierte, dass die Mobilfunk-Versorgung im Landkreis Gotha verbessert worden sei. Man habe dafür in den vergangenen zwei Monaten vier Standorte mit LTE erweitert. Durch den Ausbau steige die Mobilfunk-Abdeckung im Landkreis in der Fläche und es stünde auch mehr Bandbreite zur Verfügung. Auch der Empfang in Gebäuden verbessere sich.
Die Standorte stehen in folgenden Kommunen: Gotha (2), Nesse-Apfelstädt und Tonna. Der Standort in Nesse-Apfelstädt dient zudem der Versorgung entlang der Autobahn/Bahnstrecker, ein Standort in Gotha dient zudem der Versorgung entlang der Bahnstrecke. Der Landkreis Gotha nimmt von Beginn an Teil an der Entwicklung und hat damit einen digitalen Standortvorteil.


Status und Ausblick
Die Telekom betreibt im Landkreis Gotha jetzt 49 Standorte. Die Bevölkerungsabdeckung liegt bei rund 96 Prozent. Bis 2023 sollen weitere 13 Standorte hinzukommen. Zusätzlich sind an drei Standorten Erweiterungen mit LTE und 5G geplant.

Hierbei ist die Telekom auf die Zusammenarbeit mit den Kommunen oder Eigentümer*innen angewiesen, um notwendige Flächen für neue Standorte anmieten zu können. Wer eine Fläche für einen Dach- oder Mast-Standort vermieten möchte, kann sich an die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm (www.dfmg.de) wenden.

Die Telekom baut pro Jahr mehr als 1.500 neue Mobilfunkstandorte. Hinzu kommen LTE- und 5G-Erweiterungen an tausenden bestehenden Standorten. Im Rahmen unserer massiven Ausbauaktivitäten wird 5G zum neuen Standard im Mobilfunknetz der Telekom.

Innovative Technologie trifft auf intelligenten Einsatz von Spektrum
Die Telekom nutzt die unterschiedlichen Frequenzen so, dass sie sich in puncto Reichweite und Geschwindigkeit sinnvoll ergänzen: 5G funkt in Großstädten in der Regel auf einer sehr hohen Frequenz: Bei der Telekom auf 3,6 GHz. Hohe Frequenzen bieten höhere Geschwindigkeiten. Gleichzeitig reichen diese Frequenzen nicht besonders weit. Auf der niedrigeren 2,1 GHz-Frequenz sind die Reichweiten der 5G-Antennen deutlich höher. Das Prinzip ist bereits vom LTE-Ausbau bekannt: Hier werden Frequenzen mit großer Reichweite vor allem für die Flächenversorgung genutzt. Frequenzen mit kürzeren Reichweiten spielen ihre Stärken im städtischen Umfeld aus und sorgen so für die gleichzeitige Versorgung sehr vieler Kund*innen und für noch höhere Geschwindigkeiten.

Mit dieser Kombination der zur Verfügung stehenden Frequenzen beschleunigt die Telekom den 5G-Ausbau – gerade im ländlichen Raum – erheblich. Auch LTE wird durch die Technik-Offensive einen nochmaligen Schub erfahren. Kund*innen erhalten ein weiteres Frequenzband für die Nutzung von LTE und somit mehr Bandbreite. Durch den Einsatz des sogenannten Dynamic Spectrum Sharing (DSS) wird zusätzliches Spektrum für LTE-Kund*innen bereitgestellt. Dadurch surfen auch sie noch schneller als bisher.

Mit DSS betreibt die Telekom zwei Mobilfunk-Standards parallel in einem Frequenzband. Die neue Technologie verteilt das Spektrum bedarfsorientiert zwischen LTE- und 5G-Anwendern. Das Netz passt sich so innerhalb von Millisekunden automatisch dem Bedarf der jeweiligen Kund*innen an. Das führt zu einem noch besseren Nutzungserlebnis.

Mehr Geschwindigkeit auf dem Land und in der Stadt – auch für LTE
DSS und das zusätzliche Spektrum erhöhen die Datenrate: Im ländlichen Bereich werden die Geschwindigkeiten teilweise mehr als verdoppelt. Hier können Kund*innen jetzt mit bis zu 225 Mbit/s surfen. In städtischen Gebieten sind es 600-800 Mbit/s in der Spitze. Von diesen Geschwindigkeiten profitieren nicht nur Kund*innen mit den neuen 5G-Smartphones, sondern auch Kund*innen im LTE-Netz. In Großstädten wie Berlin oder Köln funken die 5G-Antennen auf 3,6 GHz mit einer Übertragungsrate von bis zu 1 Gbit/s und mehr.

Erklärende Videos zu den technischen Hintergründen finden Sie im Internet.- Wie ein Standort auf 5G vorbereitet wir: https://youtu.be/WfWWRz-HOCA
– Wie DSS funktioniert: https://www.youtube.com/watch?v=-zwInWBaips

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