Berufsorientierung: Was man nach der Ausbildung in Thüringen verdient 

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Foto: Pixabay

Gotha (red/TLS, 28. Oktober). Der Übergang von der Schule in den Beruf ist eine wichtige und auch emotional bedeutsame Entscheidung. Nicht jede Schülerin bzw. jeder Schüler hat eine konkrete Vorstellung zur beruflichen Zukunft und benötigt Hilfsmittel zur Entscheidungsfindung. Vielen Schülerinnen und Schülern ist es wichtig, einen Beruf zu haben, der Spaß macht. Aber auch ein gutes Einkommen und ein sicherer Arbeitsplatz wird angestrebt. 2021finden Berufsinformationstage und Ausbildungsmessen statt – viele von denen sind online.

Laut Thüringer Landesamtes für Statistik lag 2020 der Bruttostundenverdienst ohne Sonderzahlung der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer in der Leistungsgruppe 3 im produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich bei durchschnittlich 16,85 Euro.
Die Leistungsgruppe 3, worauf sich alle Bruttostundenverdienste der TLS-Pressemitteilung beziehen, enthält Arbeitnehmer mit schwierigen Fachtätigkeiten. Für deren Ausübung ist in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung, zum Teil verbunden mit Berufserfahrung, erforderlich.

Die Wirtschaftszweige „Gastronomie“ (12,27 Euro), „Erbringung von sonstigen überwiegend persönlichen Dienstleistungen“ (12,36 Euro), worunter der Friseurberuf zählt, „Güterbeförderung im Straßenverkehr, Umzugstransporte“ (12,77 Euro) sowie „Reisebüros, Reiseveranstalter und Erbringung sonstiger Reservierungsdienstleistungen“ (13,31 Euro) lagen im Jahr 2020 deutlich unter dem Gesamtdurchschnitt.

In der Branche „vorbereitende Baustellenarbeiten, Bauinstallation und sonstiges Ausbaugewerbe“ wurden durchschnittlich 15,62 Euro verdient. Zu dieser Branche zählen der Tischlerberuf oder der Beruf des Elektronikers für Betriebstechnik. Ähnliche Verdienste erzielte der Bereich „Werbung und Marktforschung“ mit 15,80 Euro, wo beispielsweise das Berufsbild des Mediengestalters angesiedelt ist.

 

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