Architekturbüro und Gemeindeverwaltung stellten Vorentwurf für Umbau vor

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Im Zuge der Schaffung von 46 Kinderkrippenplätzen für die Gemeinde Tabarz gibt es nun einen ersten Entwurf für die bauliche Neugestaltung des Krippengebäudes. Dieses bisher als Kindertagesstätte bekannte Objekt benötigt eine umfassende Modernisierung, um seiner neuen Nutzungsaufgabe gerecht werden zu können.

Der vom Architektur- und Ingenieurbüro Lehrmann & Partner ausgearbeitete Vorentwurf einer Sanierung wurde nun dem nur für diesen Krippenumbau formierten Sanierungsbeirat vorgelegt.

Der Beirat setzt sich von fachbezogener Seite aus Mitgliedern des Bauausschusses und des Sozialausschusses, des Bauamtes und Michael Heß, dem federführenden Architekten, zusammen.

Darüber hinaus arbeiten im Beirat Erzieher, Eltern und Gemeinderatsmitglieder mit. Den Vorsitz führt der Tabarzer Bürgermeister David Ortmann.

Diese Zusammensetzung ergab sich aus dem Wunsch, so früh wie möglich sowohl Eltern und Erzieher als auch Gemeinderatsmitglieder in die Planung einzubinden, um von Anfang an Wünschen, Bedenken und Empfehlungen gleichermaßen Beachtung zu ermöglichen. Mit der Kenntnisnahme des Vorentwurfes durch alle Mitglieder des Sanierungsbeirates war es indes nicht getan.

Bürgermeister David Ortmann hob hervor, dass eine allgemeine Zustimmung zum Vorentwurf zu verzeichnen sei. Auch der Bürgermeister selbst, obschon kein Bauexperte, zeigte sich angetan von der Intention des Architekten Michael Heß, die der künftigen Arbeit der Erzieher eine, so wörtlich, „gewisse räumliche Durchlässigkeit und Flexibilität bei der Arbeit im Haus“ ermögliche. Auch sei deutlich erkennbar, dass Heß‘ Entwurf den baulichen und landschaftsbezogenen Gegebenheiten Rechnung trage.

Bürgermeister Ortmann betonte indes auch, dass es keinesfalls um Kunst am Bau gehen solle, sondern darum, die konzeptionellen Ansprüche an eine Krippe mit solider Sanierung der Bausubstanz zu kombinieren. Um die Funktionalität des Gebäudes zu sichern, seien neue Fenster und Türen ebenso essentiell wie eine moderne Installation von Wasser- und Stromleitungen.

Dem Entschluss, aus der Kindertagesstätte „Käthe Kollwitz“ eine – bislang in Tabarz fehlende – Kinderkrippe entstehen zu lassen, ging am 8. Januar ein Gespräch des Bürgermeisters im Gothaer Jugendamt voraus. Dort wurde erklärt, dass die Gemeinde Tabarz für das Krippenprojekt Fördermittel beantragen könne. Ein entsprechendes Förderprogramm, initiiert von der damaligen Familienministerin von der Leyhen macht das auch im Jahr 2015 möglich.

Sofern bis zum 30. April dieses Jahres ein diesbezüglicher Antrag gestellt wird, kann die Gemeinde Tabarz auf nicht unerheblichen Finanzzuschuss für den Krippenbau hoffen. Auch dieser Antrag solle jedoch, so noch einmal Bürgermeister Ortmann, durch vollständigste Zustimmung von Eltern, Erziehern und Gemeinderat gestützt werden. Jeder solle und müsse genau wissen dürfen, was hier ins Werk gesetzt werden wird. Ortmann wörtlich: „In Folge eines solchen, möglichst hohen Informationsstandes sollten sich unnötige Reibungsverluste bis zum erfolgreichen Abschluss des Umbaus vermeiden lassen.“

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