Führung durch die Skulpturensammlung des Herzoglichen Museums Gotha

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Am kommenden Sonntag, 16. Februar 2014, 15 Uhr, widmet sich Dr. Timo Trümper, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha, der Skulpturensammlung im Herzoglichen Museum Gotha.

Das berühmteste Werk der Gothaer Skulpturensammlung, die Adam und Eva Figuren von Conrat Meit, bildet den Ausganspunkt für einen Rundgang durch die Skulpturenhalle des neueröffneten Herzoglichen Museums. Die Kleinodien der deutschen Renaissanceplastik markieren dabei den Beginn eines neuerwachten Interesses an der menschlichen Anatomie und der Naturbeobachtung im frühen 16. Jahrhundert.

Dies sind zentrale Aspekte, die einen Bogen bis hin zu den Plastiken Jean-Antoine Houdons schlagen lassen, der mit mehreren Hauptwerken einen Schwerpunkt der Sammlung bildet. Das Streben der Bildhauer den menschlichen Körper einerseits naturalistisch und äußerst genau, andererseits aber in der Gestaltung idealisiert wiederzugeben zeigt sich dabei in verschiedenen Werken.

Für die Neupräsentation wurden zahlreiche der Objekte auch mit der großzügigen Hilfe des Freundeskreises restauriert, wodurch nicht nur das Erscheinungsbild positiv verändert wurde, sondern auch wichtige Erkenntnisse gewonnen werden konnten.

 

Foto: Jean Antoine Houdon: Diana, Gips, 1776 (© Stiftung Schloss Friedenstein Gotha)

 

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