Jenatec Cycling bei internationaler Mazovia Tour weiter auf Erfolgskurs

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Jena / Warschau. Das Thüringer Radsportteam Jenatec Cycling fährt weiter auf Erfolgskurs. Die Mannschaft um Kapitän Rüdiger Selig hat in der ersten Hälfte des fünftägigen internationalen Straßenrad-Etappenrennen Dookola Mazowsza (UCI-Kategorie 2.2) in Polen erste Akzente gesetzt. Der 22-jährige Selig und Rick Ampler (21), beide vom Jenaer Radverein, sind das vierte Mal am Start und haben ihren Beinahe-Heimvorteil sich schon zu nutze machen können.

Der Teamkapitän bestätigte beim Prolog, einem 2,5 Kilometer langen Zeitfahren zwischen Warschau – Służewiec, seine Qualitäten auf der Kurzstrecke. Er wurde hinter dem ebenfalls aus Leipzig stammenden André Schulze (36) vom Professional Continental Team CCC Polsat Polkowice Zweiter. Auf erste Etappe der Mazovia Tour (Masowien-Rundfahrt) von Owy Dwór Maz nach Nowy Dwór Maz sorgten starke Regenfälle für mehrere Unfälle. Jenatec Cycling hatte mit Constantin Liebenow (20, auch Jenaer Radverein), Rick Ampler und Rüdiger Selig drei Rennfahrer in der Spitzengruppe. Die kam nach 197,8 Kilometern mit zehn Minuten Vorsprung ins Ziel. Am Ende musste sich Rüdiger Selig lediglich dem Slowaken Matej Jurco geschlagen geben und wurde Zweiter. Der 26-Jährige vom 2010 Dukla Trenčín Merida rollte nach 4:39:50 Stunden über den Schlussstrich, 12 Sekunden eher als Selig. Der Etappenzweite bekam das gelbe Trikot des Gesamtführenden von dem Leipziger André Schulze übergestreift.

Die dritte Etappe über 163 Kilometer mit Start und Ziel in Kozienice dominierten die polnischen Mannschaften, die Geschlossenheit demonstrierten und es den anderen Teams deshalb  schwer machten. Rüdiger Selig rollte als Sechster über den Zielstrich. „Auch wenn er das gelbe Trikot des Gesamtführenden verlor, kann er trotzdem das Jenatec-Cycling-Trikot im Koffer lassen“, ist der Sportliche Leiter Thomas Barth zufrieden. „Rüdiger schlüpft stattdessen in das weiße Trikot des besten U 23  Nachwuchsfahrers. Außerdem hält er den zweiten Platz in der Gesamtwertung“, so Barth. Die Tour dauert bis Sonnabend an. (df)