Mensch, Tier und Maschine ziehen an einem Strang

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Die Waldpflegemaßnahmen auf dem Seeberg gehen gut voran. Die Stadt Gotha lässt derzeit das gefällte Holz durch spezielle Rückepferde zu den Waldwegen ziehen. Dort wird es von einer Forstmaschine aufgeladen und an der Florschützstraße in Poltern abgelegt. Der Einsatz von Rückerpferden ist Teil der naturnahen Waldwirtschaft, die auf dem Gothaer Hausberg umgesetzt wird. Oberbürgermeister Knut Kreuch hatte sich mit Zustimmung vieler Gothaer Bürger anlässlich einer Waldbegehung im Januar dieses Jahres ausdrücklich zu einer boden- und bestandspflegenden naturnahen Waldpflege auf dem Seeberg entschieden.

Das an der Florschützstraße gepolterte Holz schränkt allerdings den Fußweg an der Straße ein.

Waldwanderer und Naturfreunde werden deshalb gebeten, die Straße zu nutzen oder entlang des Naturlehrpfades zur Sternwarte zu wandern. Autofahrer sollten die Florschützstraße mit langsamer Geschwindigkeit und großer Umsicht befahren, um Fußgänger wie auch die Arbeit der Rückepferde nicht zu gefährden. In wenigen Wochen wird das gelagerte Holz abgefahren.