Unternehmen können ihre Angebote einstellen, Jugendliche sich anmelden

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Am 23. April 2015 finden in diesem Jahr der Mädchen-Zukunftstag Girls‘ Day und der Jungen-Zukunftstag Boys‘ Day statt. Es sind die beiden bundesweit größten Projekte zur geschlechtersensiblen Berufs- und Lebensplanung. „Unternehmen können ihre Angebote für Jungs oder Mädchen noch planen und sie in das Radar einstellen.

Damit unterstützen sie junge Menschen, vorurteilsfrei Berufe zu entdecken und gewinnen vielleicht ihren zukünftigen Auszubildenden“, sagt Beatrice Ströhl, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Erfurt. Firmen tragen ihre Angebote unter  www.girls-day.de oder www.boys-day.de ein. Für den Girls‘ Day haben sich in Erfurt zwei Unternehmen, in Weimar und Apolda je eins, in Arnstadt vier und in Ilmenau zwei angemeldet. Für Jungs öffnen in Erfurt zwei Unternehmen, im Weimarer Land, Ilm-Kreis und im Landkreis Sömmerda je eins.

Einige Unternehmen nutzen den Aktionstag seit Jahren. „Für Betriebe, die Unterstützung brauchen, bietet unsere Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt Beratung an. Gemeinsam können sie herausfinden, ob und wie eine Beteiligung an den Aktionstagen erfolgversprechend ist“, sagt Ströhl. Evelin Gösel, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, ist per mail unter Erfurt.BCA@arbeitsagentur.de zu erreichen.

Schülerinnen und Schüler finden auf den Webseiten alle Angebote in ihrer Region und können sich anmelden. Die Agentur für Arbeit lädt in diesem Jahr Schülerinnen zu einer Bustour im amerikanischen Schulbus im Ilm-Kreis zu zwei Unternehmen in der Metallbranche und Fahrzeugtechnik ein. Berufsberater begleiten die Exkursion und unterstützen dabei, eigene Interessen herauszufinden.

Warum Girls‘ Day? Warum Boys‘ Day?
Der Girls‘ Day ist ein Zugang für Schülerinnen zu handwerklich-technischen und IT-Berufen, zu naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen oder Karrieren, z.B. in Wissenschaft und Forschung.
Jungen können am Boys‘ Day wichtige Erfahrungen für ihre weitere Entwicklung und ihren Berufsorientierungsprozess machen. So können sie z.B. Berufe im sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich entdecken.

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