Familienminister von Bund und Ländern wollen Kitas stufenweise öffnen

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Die Familienminister von Bund und Ländern haben sich am Dienstagabend für einen Wiedereinstieg in die Kindertagesbetreuung in vier Phasen ausgesprochen. Das hat das Ministerium von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) mitgeteilt.

Man empfehle, „in den kommenden Wochen und Monaten aus bildungs- und entwicklungspsychologischen Gründen“ einen Wiedereinstieg zu ermöglichen – ein konkretes Datum der Eröffnung der Kitas wurde nicht genannt.

Öffnung in vier Schritten

Die vier Öffnungs-Phasen umfassen demnach die aktuelle Notbetreuung, eine erweitere Notbetreuung, einen eingeschränkten Regelbetrieb und die Rückkehr zum Normalbetrieb.

Dabei sollen zunächst vor allem Kinder mit Förderbedarf berücksichtigt werden oder jene, die in beengten Verhältnissen leben bzw. auch die künftigen Schulanfänger, hieß es.

Ebenso könnte es um Kinder gehen, die besonders belastet durch die aktuelle Situation sind. Was genau das bedeuten könnte, ließ das Ministerium offen.

Die stufenweise Öffnung der Kindertagesbetreuungsangebote soll zudem von breit angelegten Studien unter Berücksichtigung des sozialen Kontextes begleitet werden. Entscheidend sei, dass das Infektionsgeschehen weiterhin verlangsamt werde und dass im Fall von Infektionen alle Betroffenen umgehend identifiziert werden können.

Länder und Kommunen haben das letzte Wort

Der Beschluss soll in die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten an diesem Donnerstag einfließen. Weitreichende Entscheidungen werden bei dem Gespräch aber nicht erwartet, sondern erst in einer weiteren Runde am (PDF6. Mai. Letztlich liegt die Entscheidung bei den einzelnen Bundesländern und Kommunen.

Das Papier der gemeinsamen Beratung (PDF, 5 Seiten)

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