Das aktuelle Interview: Olaf Seibicke – Pandemie und Öffnungsperspektiven

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Gotha (red, 18. März). Bundesweit fast 2,3 Mio. Arbeitsplätze hat das Gastgewerbe. Mehr als die Autoindustrie samt Zulieferern.

VW, BMW, Audi & Co. produzieren nahezu uneingeschränkt trotz Pandemie. VW gab jüngst bekannt, rund 10 Mrd. Euro Gewinn im ersten Corona-Jahr gemacht zu haben. 8,8 Mrd. Euro davon werden an Dividende ausgeschüttet.

Deutsche Pensions- und Campingplatzbetreiber, Gastronomen und Hoteliers hingegen mussten sieben der letzten zwölf Monate schließen.

Dabei hatte selbst das Robert-Koch-Institut (RKI) nach dem ersten Lockdown und dem nachfolgenden Öffnen der Betriebe mit ausgetüftelten Hygienekonzepten attestiert, dass die Branche nicht Treiber der Infektionszahlen sei…

Der DEHOGA und weitere acht Verbände des Gastgewerbes fordern nun zugesagte Öffnungsperspektiven, wie auch Olaf Seibicke im Gespräch mit „Oscar am Freitag“-TV wiederholt unterstreicht.

Der Direktor des Hotels „Der Lindenhof“ ist nicht nur seit 21 Jahren in Gotha Chef und seit 31 Jahren in der Branche. Er ist seit wenigen Wochen auch einer der acht ehrenamtlichen Vizepräsidenten der IHK Erfurt, zuständig für den Fachbereich Hotellerie, Gastronomie und Handel.

Das macht ihn zum Sprachrohr einer von vielen anderen Branchen, deren Betriebe das „Aus“ vor Augen haben. Seibicke ist unverblümt und sagt gerade heraus, was er denkt – über die Bundes- und Landespolitik, über verschenkte Zeit, über wachsende Zweifel – aber auch über darüber, dass wir alle diese Pandemie als einen Weckruf, als einen Impuls für ein neues wirtschaftliches, gesellschaftliches und auch politisches Denken und Handeln annehmen und nutzen sollten.

Doch sehen und hören Sie selbst…

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