Seibickes Sicht (12): „Spiel mir das Lied vom Tod…“

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Bildschirmfoto: OaF

Gotha (red, 28. Januar). Olaf Seibicke, Direktor des Gothaer Hotels „Der Lindenhof“ und „Thüringer Hotelier des Jahres“ 2018 sowie seit Kurzem Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, kommentiert in loser Folge seit Beginn der Pandemie aus Sicht eines Unternehmers, Arbeitgebers und Fachmanns seiner Branche das aktuelle Geschehen. Sein jüngster Beitrag:

Olaf Seibicke, Direktor des Hotels „Der Lindenhof“ Gotha. Foto: Der Lindenhof

Spiel mir das Lied vom Tod
Seit fast einem Jahr tanzen wir den Maskenball. Das Orchester spielt fortwährend das gleiche Stück. Ennio Morricones „Spiel mir das Lied vom Tod“ (physisch und wirtschaftlich).

Es ist damals wie heute ein Welthit.

Impfen ist die neue und letzte Hoffnung. Jetzt erpresst die Pharmaindustrie die EU. Wo sind wir gelandet? Das sind Wild-West-Methoden. Passend zum genannten musikalischen Meisterwerk.

Wie ist so etwas möglich? Ist unsere Diplomatie so schlecht? Ist die Macht der Pharmaindustrie so groß? Beides wäre gleichermaßen beängstigend.

Jeder Tag mehr, den wir im Kampf gegen das Virus durch Taktieren verlieren, ist unterlassene Hilfeleistung.

Markus Söder zitiert oft den FC Bayern. Ja, die Bewältigung der Pandemie ist politisch eine Champions-League-Aufgabe. Unsere politische Mannschaft muss jetzt beweisen, dass sie die Beste ist.

Politik und Pharmaindustrie schnellstmöglich an einen Tisch und klärt das!

Wir haben keine Zeit mehr für Handy- und Egospielchen.
Beim Impfen geht es jetzt um die Wurst. NICHT um die bayerische Weißwurst. Nicht um die Berliner Currywurst.
Es geht um die DEUTSCHLÄNDer.

 

 

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