Rekord bei der Beantragung von Briefwahlunterlagen 

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Erfurt (red, 26. September). Der Thüringer Landeswahlleiter informierte, dass bis einschließlich Mittwoch rund 421.100 Wähler ihre Briefwahlunterlagen abgefordert haben. Dies entsprach vier Tage vor der Wahl einem Anteil von 24,6 % der Thüringer Wahlberechtigten.
Zur Bundestagswahl 2017 waren es zum gleichen Zeitpunkt 258.500 Briefwahlunterlagen (14,6 %).

Aus den Wahlkreisen wurde mitgeteilt, dass bis gestern ca. 307.100 Briefwahlunterlagen wieder an die Gemeinden zurückgesandt worden. Dies sind knapp drei Viertel der beantragten Briefwahlunterlagen.

Größere Unterschiede seien zu erkennen, betrachte man einzelne Gemeinden, so Krombholz. So habe die kreisfreie Stadt Jena mit 40 % bei der Beantragung von Briefwahlunterlagen an der Spitze gelegen, gefolgt von Eisenach (31,1 %) und Suhl (30,6 %).

In Grabfeld seien dagegen bis Mittwoch nur 17,5 % Briefwahlunterlagen beantragt (Sondershausen: 18,4 %; Sömmerda: 18,6 %) worden.

„Briefwähler, die ihre Briefwahlunterlagen noch nicht zurückgesandt haben, sollten sie spätestens heute 18 Uhr bei der auf dem roten Wahlbriefumschlag aufgedruckten Adresse persönlich abgeben, sonst könnte es sein, dass der Wahlbrief nicht mehr rechtzeitig bei der Gemeinde eintrifft und die Stimmen nicht mitgezählt werden“, so der Landeswahlleiter Günter Krombholz.

Der Landeswahlleiter rief alle Wahlberechtigten auf, an der Wahl teilzunehmen: „Nutzen Sie Ihr demokratisches Grundrecht – Gehen Sie wählen! Wer nicht wählen geht, verzichtet auf die wichtigste Möglichkeit zur politischen Gestaltung der Zukunft Deutschlands.“

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