Jenas Trinkwasser vorübergehend mit Chlor

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Im Versorgungsbereich des Pumpwerkes Jenaprießnitz kam es zu geringen mikrobiologischen Auffälligkeiten. Von dort aus wird ganz Groß- und Kleinlöbichau sowie ein Teil von Wogau und Jenaprießnitz versorgt. In Absprache mit dem Gesundheitsamt Saale-Holzland-Kreis und Jena wird das Wasser ab heute, 24. Oktober, einer vorsorglichen Chlordesinfektion unterzogen.

Die Chlorzugabe liegt unter dem in der Trinkwasserverordnung festgelegten Grenzwert, der bei 0,3 Milligramm je Liter liegt. Dennoch kann das Wasser den für Chlor typischen Geruch bzw. Geschmack aufweisen. Dafür bitten die Stadtwerke um Verständnis.

Eine mögliche Gesundheitsgefährdung ist nicht zu befürchten, das Trinkwasser kann wie gewohnt weiter verwendet werden, auch für die Zubereitung von Säuglingsnahrung. Die Ursache der Auffälligkeiten ist bisher nicht geklärt; die Untersuchungen halten weiter an.

Die Chlorzugabe ist eine Vorsichtsmaßnahme und wird so bald wie möglich wieder eingestellt. Hierüber werden die Stadtwerke umgehend informieren.

Die Desinfektion von Trinkwasser durch Zugabe von Chlor ist ein deutschlandweit eingesetztes Standard-Verfahren in der Wasserversorgung.

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