Residenzstadt Gotha erählt über eine halbe Million Euro zusätzlich für Kulturausgaben

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Die Residenzstadt Gotha wird in diesem Jahr mehr als eine halbe Million Euro zusätzlich für ihre Kulturausgaben vom Freistaat Thüringen erhalten. Darüber informiert der Gothaer Landtagsabgeordnete Matthias Hey.

In den zurückliegenden Haushaltsverhandlungen hatte er sich für einen Kulturlastenausgleich eingesetzt, bei das Land den Kommunen mit besonders hohen kulturellen Kosten zusätzliches Geld zuweist.

„Gotha gehört mit Barockem Universum, einzigartiger Park- und Gartenlandschaft und seiner Philharmonie zu den kulturellen Leuchttürmen Thüringens, hat dadurch aber eben auch erhebliche Kosten zu tragen“, so Hey, „das zusätzliche Geld ist also gerechtfertigt und wird dringend gebraucht.“

Von den insgesamt zur Verfügung stehenden 9 Millionen Euro erhält Gotha für das Jahr 2014 nun exakt 554.109 Euro zusätzlich vom Freistaat, der damit etliche kulturelle Einrichtungen mit überregionaler Bedeutung fördert. Diese Bedeutsamkeit liegt dann vor, wenn das Land Thüringen oder der Bund die Kultureinrichtung institutionell unterstützt. Antragsberechtigt sind Gemeinden und Landkreise zudem nur, wenn sie mindestens 4 Prozent ihres Verwaltungshaushaltes für die Kulturförderung aufwenden. Zusätzlich müssen Städte mindestens 50 Euro und Landkreise mindestens 20 Euro pro Einwohner für Kultur ausgeben.

Hey zeigt sich zufrieden über den Erfolg seines Einsatzes im Haushalts- und Finanzausschuss für diesen Kulturlastenausgleich, „mit diesem zusätzlichen Geld bekennt sich der Freistaat auch eindeutig zu Gothas Kulturschatz“, unterstreicht der Abgeordnete.

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