SPD-Landchef will wieder antreten

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SPD-Landeschef Christoph Matschie aus Jena möchte als Spitzenkandidat in die Thüringer Landtagswahl 2014 ziehen. Im Sommerinterview des MDR THÜRINGEN JOURNALS sagte Matschie: „Ich habe noch ein Ziel: Ministerpräsident werden.“ Das sei der nächste Schritt, nachdem er es geschafft habe, die SPD wieder in Regierungsverantwortung zu führen. Darüber berichtete der MDR auf seiner Nachrichtenseite mdr-info.de im Internet.

Darin heißt es: Der Thüringer Koalition bescheinigt der Vize-Ministerpräsident und Bildungsminister, in kurzer Zeit eine Menge erreicht zu haben. Es sei ein wegweisendes Kindergartengesetz, das beste in der Bundesrepublik, beschlossen worden. Und er habe dafür gesorgt, dass sich Schule weiter entwickeln könne und der Wunsch vieler Eltern nach längerem gemeinsamen Lernen Schritt für Schritt Wirklichkeit werde. Mit Blick auf die Haushaltsverhandlungen sagte Matschie, er sei sehr froh, dass es gelungen sei, deutlich zu machen, dass die Investition in Bildung die wichtigste sei. Der Etat ermögliche auch, dass Thüringen als Kulturland sichtbar sein kann.

Den Verzicht auf neue Landesschulden bringt Matschie in Zusammenhang mit einem stabilen Europa. Die Finanzlage in der EU zeige, wie wichtig solide Haushalte seien. Im Interview des MDR THÜRINGEN JOURNALS kritisiert Christoph Matschie den Umgang der Bundeskanzlerin Angela Merkel mit der Krise. Ihm bereite es Sorge, wie die Kanzlerin immer wieder taktiert habe. Frühzeitiges Eingreifen sei gerade für Deutschland als starke Exportmacht wichtig, um den Euro stabil zu halten.

Publiziert: 16.Juli 2011, 10.43 Uhr

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