Blue Volleys heute daheim – live nur im Stream

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So sehen Sieger aus. Foto: Blue Volleys/wm

Gotha (red/wm, 28. November). Mit dem Tabellenvierten SV Schwaig erwarten die Blue Volleys Gotha in der 2. Bundesliga (heute, 19 Uhr) einen schweren Gegner, der für eine echte Standortbestimmung bestens geeignet ist.

Jeder Vorbericht in diesen ungewöhnlichen Zeiten steht unter dem Vorbehalt, dass das angekündigte Spiel ausfallen könnte. So geschehen auch am vorigen Sonnabend, als die Begegnung der Gothaer bei der TGM Mainz-Gonsenheim wegen eines positiv ausgefallenen Coronatests bei den Gastgebern verlegt werden musste.

Für alle betroffenen Mannschaften und deren Trainer keine leichte Situation. Auch Gothas Trainer Kronseder bedauert die besonderen Umstände, geht ansonsten aber gelassen damit um. “Natürlich geht der Wettkampfrhythmus in einer solchen Zwangspause etwas verloren. Schade, zumal wir davor gut in Form waren. Doch wir bereiten uns nun intensiv auf das Spiel gegen Schwaig vor und streben drei Punkte an“, gibt er die Richtung vor.

Die Mittelfranken aus dem Nürnberger Land gehören seit Jahren zu den Spitzenteams der Südstaffel in der 2. Bundesliga. Eine gesunde Mischung aus sehr erfahrenen Spielern, wie dem Ex-Gothaer Kellermann, Außenangreifer Tafelmayer oder dem kroatischen Zuspieler Scerbakov und und zunehmend auch nachdrängenden jüngeren Spielern. An der Seitenlinie wieder geführt von Trainerroutinier Maric, der bei seinen Zwischenstationen in Coburg und Eltmann große Erfolge feierte.

In der laufenden Spielzeit sind allerdings auch die Schwaiger nicht vor Leistungsschwankungen gefeit. Ähnlich den Gothaern erfüllte man zwar seine Pflichtaufgaben gegen in der Tabelle weiter unten stehende Vereine, musste sich aber den Spitzenteams aus Mimmenhausen, Karlsruhe und zuletzt Grafing geschlagen geben.
Von daher ist das heutige Spiel für beide Kontrahenten auch ein Gradmesser dafür, ob man sich wirklich zu den Besten der Liga zählen kann.

Für die Hausherren gilt es deshalb, mutig zu spielen, heißt konkret, druckvoll aufschlagen, schnell und variabel in Spielaufbau und Angriff zu agieren und die vorhandene Höhe des eigenen Blocks zur Geltung zu bringen.

Leider wird auch diese interessante Partie auf Zuschauer in der Halle verzichten müssen.

Doch im Livestream auf www.sporttotal.tv kann das Spiel wieder von den Volleyball-Anhängern verfolgt werden. Bei der der Livestream-Premiere in Gotha gegen den VC Dresden taten das zuletzt bereits über 500 User.

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