Stellungnahme Ludger Vollmers

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Liebe Familie, liebe Freunde und Kollegen,

heute ausnahmsweise ein rein politischer Brief.

Das, was gestern  in Thüringen passiert ist, ist eine beispiellose Palastrevolte, eine durchschaubarer Taschenspielertrick der faschistischen AfD, die die FDP und CDU Thüringen bewußt und sehenden Auges mitgetragen haben, wie die Analysen der Gespräche zwischen den Protagonisten dieser Parteien in Land und Bund im Heute Journal zeigten.

https://www.youtube.com/watch?v=ULK6u03B0Hg

Die Thüringer FDP ist durch diesen Coup im Kanon der demokratischen Parteien verbrannt, und die Thüringer CDU, der die Einwände der Bundespartei gegen die Zusammenarbeit mit der AfD in dieser Sache „egal“ (Kramp-Karrenbauer) waren, schwerst beschädigt.

Deshalb kann es nur einen Weg gehen: #Neuwahl für Thüringen, sowie die Rücktritte der verantwortlichen Parteivorsitzenden Kemmerich und Mohring.

Bitte unterschreibt/ unterschreiben Sie die Petition #NichtMeinMinisterpräsident !

https://www.openpetition.de/petition/online/nicht-mein-ministerpraesident

Und nehmt / nehmen Sie an FRIEDLICHEN (Montags-?) Demonstrationen gegen die de-facto-Machtübernahme der AfD in Thüringen teil, so lange, bis der Spuk ein Ende hat und stabile Mehrheitsverhältnisse für eine wehrhafte Demokratie in Thüringen sorgen.

Mit herzlichen Grüßen, Euer, Ihr

Ludger Vollmer

„Herr Kemmerich will jetzt eine „Brandmauer“ zu den Extremisten ziehen? Wie soll das denn gehen? Ohne AfD und Linke, mit denen er ja auch nicht reden will, hat er doch gar keine Mehrheit! Mit wem will er denn da bitte reden? Er hat mit dem Feuer gespielt, und jetzt brennt die ganze FDP, wenn sich Herr Lindner weiter so unklar äußert.“ Gerhard Baum, FDP

„Geschichtsvergessen. Denn es war ja in Thüringen im Jahr 1924, als erstmals völkische Abgeordnete einer Regierung zur Mehrheit verhalfen. Die vertrieb zuerst das progressive Bauhaus aus Weimar und bereitete dann den Weg zur Machtübernahme der NSDAP. Endstation Buchenwald.“ Peter Frey, ZDF-Chefredakteur

„Dass CDU und FDP nun indirekt der AfD sogar den Vorzug vor den Linken geben, das ist eine historische Grenzüberschreitung. Man wird womöglich darum kämpfen müssen, ihre ostdeutschen Verbände im Lager der Demokraten zu halten. Beide Parteien stehen zumindest im Osten nicht mehr für die gesellschaftliche Mitte. So einfach und so bitter ist das.“ DIE ZEIT

Foto: DIE ZEIT Nr. 45/2012

Ludger Vollmer

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