Nachhaltigkeit: 69 Thüringer Schulen erhalten Auszeichnung

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Umweltministerin Anja Siegesmund und Bildungsminister Helmut Holter. Foto: TMUEN

Zu Beginn der Ferien und für das neue Schuljahr haben 69 Thüringer Schulen ihre Auszeichnung als „Nachhaltigkeitsschule“ erhalten. Der Titel wird alle zwei Jahre verliehen und ist ein gemeinsames Projekt des Umwelt- und des Bildungsministeriums. Die Schulen erhalten ein Holzschild für den Eingangsbereich (s. Foto), das über die Teilnahme am Projekt informiert. Drei der 69 Schulen erhielten zusätzlich einen 1.000 Euro Sonderpreis durch das Umweltministerium.

Umweltministerin Anja Siegesmund gratuliert: „Herzlichen Glückwunsch für vorbildliches Engagement. In diesen Schulen wird Nachhaltigkeit ganz konkret: Die Schülerinnen und Schüler legen Gärten an, sanieren Teiche und schaffen so besondere Lernorte im Freien. Sie setzen Ideen für Ressourcenschutz und soziale Gerechtigkeit um. Die Schulen zeichnet aus, dass die ganze Schulgemeinschaft, auch mit Lehrerinnen, Lehrern und Eltern an den Projekten gearbeitet hat.“

„Mit ihrem tollen Engagement für Nachhaltigkeit zeigen die ausgezeichneten Schulen, dass sie sich mit diesem essenziellen Zukunftsthema in seinen ökologischen, ökonomischen und sozialen Facetten kreativ auseinandersetzen. Schulen sind auf dem Weg zu einer nachhaltigen Gesellschaft als wichtige Wissens- und Kompetenzvermittler unverzichtbar“, sagt Bildungsminister Helmut Holter.

Landesweit haben on 2018 bis 2020 69 Schulen (28 Grundschulen, 12 Regelschulen, 11 Gymnasien, neun Gemeinschaftsschulen, sieben Förderschulen und zwei Berufsschulen) mit einer großen Vielfalt von Projekten teilgenommen; der neue Projektzyklus startet im Herbst 2020.

Thüringer Nachhaltigkeitsschulen – Umweltschulen in Europa 2018-2020 – die Schulliste:

Hintergrund zu den Nachhaltigkeitsschulen

In Thüringen werden seit 1995 Schulen für ihr besonderes Engagement im ökologischen, ökonomischen und sozialen Bereich ausgezeichnet. Das Projekt „Thüringer Nachhaltigkeitsschule – Umweltschule in Europa“ ist in 2016 aus dem Projekt „Umweltschule in Europa“ hervorgegangen. Ein Fachbeirat bewertet die Projekte nach den Stufen „Aktiv“, „Silber“ und „Gold“. Neben der inhaltlichen Bearbeitung spielen für die Bewertung vor allem die erkennbare Kooperation mit externen Partnern sowie die Öffentlichkeitsarbeit eine Rolle. 2018-2020 erreichten 31 Schulen den Status „Aktiv“, ebenfalls 31 Schulen erreichten „Silber“, und sieben Schulen erreichten „Gold“.

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