Science City Jena startet mit zwei Neuzugängen in Richtung Playoffs

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Mit der Verpflichtung des us-amerikanischen Doppelpacks Kamau Stokes und Kavin Gilder-Tilbury startet Science City Jena in Richtung zweites Saisondrittel der Saison. Das zu Beginn dieser Woche verpflichtete Duo soll dem Team der Saalestädter helfen, sich in den verbleibenden Wochen des Spieljahres zu stabilisieren und den 3. Tabellenplatz zu sichern, um mit Heimvorteil in das Playoff-Viertelfinale starten zu können. Nicht mehr im Jenaer Trikot auflaufen wird Aufbauspieler Dontay Caruthers, dessen Probevertrag nicht verlängert wurde.

Während Stokes, ein 1,83m großer Aufbauspieler, zuletzt für den polnischen Erstligisten Polpharma Starogard Gdanski auflief, somit bereits über Europaerfahrung verfügt, wechselt der 2,01m große Gilder-Tilbury nach seiner letzten Station im schwedischen Lulea mit zwei ProA-Spieljahren bei den NINERS Chemnitz und den Rheinstars Köln in der Vita an die Saale. Sowohl in Sachsen als auch am Rhein spielte Gilder-Tilbury an der Seite von Jenas Nummer 24, Matt Vest. Beide US-Amerikaner feiern somit in Thüringen ihre Wiedervereinigung.

„Ich freue mich auf die Herausforderung bei Science City, bin davon überzeugt, dass dies eine große Chance ist, auf profesionellem Niveau zu spielen“, sagte Kamau Stokes nach seiner Unterschrift. „Die Umstellung auf europäischen Basketball hatte ich bereits während meiner letzten Station in Polen zu bewältigen. Auch wenn das vielleicht noch ein wenig dauern wird, sehe ich keine größeren Probleme. Ich bin ein Teamplayer, der viel mit seinen Mitspielern spricht und glaube, dass meine Integration nicht allzu lange andauern wird. Die Jungs haben mich bereits gestern im ersten Training sehr gut aufgenommen. Nach meiner Zeit in Polen hat Coach Menz mit mir Kontakt aufgenommen. Er steht für die perspektvische Entwicklung junger Spieler. Das war in meinen Überlegungen ein ausschlaggebendes Kriterium. Wir wollen weiterhin möglichst viele Spiele gewinnen und uns kontinuierlich als Mannschaft entwickeln. Ich habe im Vorfeld mit einigen Jungs telefoniert, die bereits in Deutschland gespielt haben, darunter auch Jordan Henriquez, der vor ein paar Jahren bereits das Jenaer Trikot trug und hab ausnahmslos positives Feedback erhalten“, so Stokes während seiner Vorstellung.

Auch Kavin Gilder-Tilbury freut sich auf sein Comeback in der BARMER 2. Basketball Bundesliga. „Ich bin bereit für ein neues Kapitel in Deutschland, habe mit Matt ja bereits in Köln und Chemnitz zusammengespielt und kenne Alex aus der ProA auch schon als Gegenspieler“, sagt Kavin Gilder-Tilbury. „Ich freue mich riesig auf die Chance in und mit Jena, musste deshalb nicht lang überlegen, als das Angebot von Science City kam. Natürlich habe ich mich vorher bei einigen Spielern über den Standort und den Club erkundigt, hab die Möglichkeit umgehend genutzt. Jetzt will ich mit Jena möglichst viele Siege holen, sowohl in der regulären Saison als auch in den Playoffs“, so Gilder-Tilbury. Während der aus Houston kommenden Texaner mit den NINERS Chemnitz zuletzt nur haarscharf am Aufstieg vorbeischrammte, bedauert er, dass beide Duelle der regulären Saison gegen die Sachsen bereits absolviert wurden. „Vielleicht sieht man sich ja in den Playoffs wieder“, sagt Jenas neuer Flügel mit einem Augenzwinkern.

„Es ist wichtig, dass wir uns nach einer erfolgreichen Hinrunde im weiteren Verlauf der Saison stabilisieren und unsere sehr gute Platzierung verteidigen“ sagt Frank Menz anlässlich der Präsentation beider Neuverpflichtungen. „Das betrifft unseren Tabellenstand ebenso wie die Ergebnisse in den kommenden Wochen. Mit der Verpflichtung von Kamau haben wir letztendlich die von Beginn an offene Position des Aufbauspielers neben Brad Loesing besetzt, mit Kavin entlasten wir den Flügel. Da wir aktuell mit Lars Lagerpusch und Oliver Mackeldanz auf zwei Big Men verzichten müssen haben wir dementsprechend reagiert. Nach der Rückkehr unserer verletzten Center verfügen wir dann über eine breitere Rotation, können besser wechseln und auch Jungs, die momentan zu lange spielen müssen, entlasten“, so Menz.

Beide Akteure unterschrieben bei den Thüringern bis zum Saisonende 2019/2020. Während Gilder-Tilbury zukünftig mit der Jenaer Trikotnummer 1 auflaufen wird, erhält Kamau Stokes das Stadtwerke-Jersey mit der Nummer 8. Nach dem feststehenden Abschied von Dontay Caruthers wünscht Science City Jena dem sympathischen US-Amerikaner sowohl sportlich als auch privat alles Gute für seine Zukunft.

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