Am 18. November ist Feuerbach-Tag

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Jena (FSU/jd) Den traditionellen Feuerbach-Tag widmet die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Jena in jedem Jahr ihren erfolgreichen Promovenden und verabschiedet sie mit einem akademischen Festakt. Am kommenden Freitag (18. November) um 18 Uhr ist es erneut soweit: Rund 30 frischgebackene Doktorinnen und Doktoren erhalten in der Aula des Universitätshauptgebäudes (Fürstengraben 1) in feierlichem Rahmen ihre Doktorurkunden. Insgesamt haben 37 Rechtswissenschaftler im vergangenen Jahr ihr Promotionsverfahren erfolgreich beendet.

Unter ihnen sind auch Teresa Christof sowie Amina Hallmann, deren Dissertationen von den Gutachtern mit dem höchstem Prädikat „summa cum laude“ ausgezeichnet worden sind. Teresa Christof hat sich in ihrer Untersuchung mit dem Thema „Schutzumfang von eingetragenem Design und Gemeinschaftsgeschmacksmuster“ befasst. Amina Hallmann beschäftigte sich in ihrer Doktorarbeit mit der Reformbedürftigkeit des strafrechtlichen Schuldbegriffs vor dem Hintergrund neurowissenschaftlicher Erkenntnisse. Ihre Arbeit verbindet aktuelle philosophische Fragestellungen mit der Fortentwicklung der Strafrechtsdogmatik.

Zu Beginn der Veranstaltung gibt der Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Prof. Dr. Walter Pauly, einen Einblick in das Fakultätsgeschehen und lässt das vergangene akademische Jahr noch einmal Revue passieren. Im anschließenden Festvortrag spricht Prof. Dr. Barbara Grunewald von der Universität zu Köln über „Irrationalitäten bei der Entscheidungsfindung – Gefahren für Juristen“.

Die musikalisch umrahmte, etwa zweistündige Veranstaltung wird vom Alumniverein der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena unterstützt. Neben den Promovenden sind deren Familien, Freunde sowie Studierende und interessierte Bürger herzlich eingeladen. Gäste aus der Landesregierung und der Thüringer Justiz wie Verwaltung haben sich bereits angekündigt.