Viertgrößtes Wirtschaftscluster im Freistaat startet jetzt auf volle Touren

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Erfurt, 17.10.2014: Auch wenn der ökologische Roh-, Bau- und Werkstoff Holz zur stabilen Versorgung der hochmodernen Thüringer Holzindustrie ganzjährig geerntet wird, ist doch das Winterhalbjahr traditionell ein Arbeitsschwerpunkt für Förster und Waldbesitzer. Durch verstärkte Holzerntemaßnahmen und den damit verbundenen Einsatz von großen Forstmaschinen und den Transport des Holzes auf Thüringens Straßen sollten Waldbesucher und auch Autofahrer mit Einschränkungen rechnen.  So dürfen Holzeinschlagsflächen im Wald nicht betreten werden, Forstwege könnten zerfahren sein und Straßen durch Waldgebiete von Holz-Lastkraftwagen gekreuzt werden. Darauf macht ThüringenForst, mit 200.000 ha flächengrößter Waldbesitzer im Freistaat, aufmerksam.

„Das Cluster Forst und Holz ist mit über 40.000 Arbeitsplätzen die viertgrößte Wirtschaftsbranche in Thüringen“, so Volker Gebhardt, ThüringenForst-Vorstand. Rund 1,1 Mio Festmeter Holz wird die Landesforstanstalt am Ende dieses Jahres geerntet haben, ähnlich viel wie im Vorjahr. Mindestens die gleiche Menge Holz wird im heimischen Privat- und Kommunalwald geerntet. Hauptabnehmer des nachhaltig und naturnah produzierten Rohstoffes Holz sind insbesondere Sägewerke aller Größenklassen in Thüringen, die durch Weiterverarbeitung die regionale Wertschöpfungskette erhöhen.

„Am Thüringer Wirtschaftsstandort Ländlicher Raum ist immer etwas los.“, so Gebhardt: „Eben erst haben die Landwirte die diesjährigen Ernte- und Saatmaßnahmen abgeschlossen, da starten jetzt  die Forstwirte auf volle Touren“.

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